Meisterwerkstätten sorgen für Sicherheit

Die aktuelle Auswertung der Hauptuntersuchungen (HU) durch den TÜV-Verband zeigt: Beleuchtungsmängel sind weiterhin der häufigste Grund für Beanstandungen bei Fahrzeugen. Darüber hinaus nehmen bei Personenkraftwagen Defekte an Komponenten der Bremsanlage zu. Ein weiterer Trend betrifft den alternden Fahrzeugbestand: Mit zunehmendem Alter treten vermehrt Schwachstellen im Fahrwerk auf.

Nach Einschätzung von Detlef Peter Grün, Bundesinnungsmeister des Kfz-Handwerks, ist diese Entwicklung wenig überraschend. „Im Durchschnitt sind Autos in Deutschland mittlerweile weit über 10 Jahre alt. Wenn Autos älter werden, nimmt auch die Mängelquote zu“, erklärt Grün. Er rät Fahrzeughalterinnen und -haltern, Wartungen und Reparaturen konsequent in Meisterwerkstätten durchführen zu lassen. 

Meisterbetriebe stehen für handwerkliche Qualität und fundierte automobile Expertise. Sie arbeiten nach anerkannten Standards und setzen auf qualifiziertes Personal. Sie gewährleisten eine fachgerechte Wartung und Instandsetzung sicherheitsrelevanter Bauteile. 

„Wer sein Fahrzeug hingegen in Hinterhofgaragen reparieren lässt, fördert nicht nur häufig illegale Schwarzarbeit, sondern riskiert auch unsachgemäße Wartungen und Reparaturen“, so Grün. 

Die Folge können sicherheitsrelevante Mängel sein, die Leben gefährden und spätestens bei der nächsten Hauptuntersuchung zum Durchfallen führen. 

Das Fazit des Bundesinnungsmeisters des Kfz-Handwerks: „Regelmäßige Wartung sowie fachkundige Reparaturen durch die Wahl einer Meisterwerkstatt erhöhen Verkehrssicherheit sowie Lebensdauer der Fahrzeuge und helfen, kostspielige HU-Nachprüfungen zu vermeiden.“