Für Kfz-Betriebe ist das relevant, weil die Gütegemeinschaft strukturierte und einheitliche Weiterbildungen entwickelt. Sie machen Qualifikationen vergleichbarer, erleichtern die Anerkennung von Abschlüssen über Markengrenzen hinweg und helfen Betrieben, Weiterbildung gezielter zu planen — etwa für Aufgaben in Verkauf, Service oder Führung.
Mit der Mitgliedschaft bringt der BIV die Perspektive des Kfz-Handwerks in die Arbeit der Gütegemeinschaft ein. Die Standards sollen Betriebe fachlich und personell zukunftsfähig machen: mit Blick auf Digitalisierung, neue Technologien und den wachsenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften.
Vorstandsvorsitz der Gütegemeinschaft übernimmt Claudia Kefferpütz. Beim BIV verantwortet sie den Bereich Ausbildungsmarketing und Fachkräftesicherung und leitet zudem die Initiative AutoBerufe. Damit verbindet sie Nachwuchsgewinnung, Fachkräftesicherung und berufliche Weiterentwicklung.
„Die Gütegemeinschaft ist ein wichtiges Instrument, um berufliche Entwicklung im Kfz-Gewerbe verlässlich und praxisnah zu gestalten“, erklärt Kefferpütz. „Mit der Mitgliedschaft des Bundesinnungsverbands können wir die Weiterentwicklung künftig auch aus Sicht des Kfz-Handwerks begleiten und die Themen Qualifizierung und Fachkräftesicherung eng miteinander verbinden.“