Neues BSI-Handout hilft beim Schutz vor KI-verstärkten Cyberangriffen

Künstliche Intelligenz macht Phishing-Mails überzeugender, ermöglicht das Imitieren von Stimmen und automatisiert Cyberangriffe. Auch Kfz-Betriebe, die selbst keine KI einsetzen, können betroffen sein. Ein neues Handout bietet kleinen und mittleren Unternehmen praktische Unterstützung beim Schutz vor diesen Risiken.

Eine aktuelle Studie des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und des TÜV-Verbands zeigt den Handlungsbedarf. 17 Prozent der befragten Unternehmen ab 20 Mitarbeitenden haben in den vergangenen zwölf Monaten Cyberangriffe oder Betrugsversuche registriert, bei denen KI nachweislich oder möglicherweise eine Rolle spielte. Täuschend echte Phishing-Mails waren die häufigste Angriffsform. Zugleich sind spezielle Abläufe für den Umgang mit KI-bezogenen Sicherheitsvorfällen bislang wenig verbreitet.

Begleitend zur Studie hat die beim BSI angesiedelte Allianz für Cyber-Sicherheit das Handout „Schutz vor KI-verstärkten Cyberangriffen“ veröffentlicht. Es richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen und hilft mit einem Selbsttest und Checklisten dabei, das eigene Risiko einzuschätzen. Konkrete Empfehlungen und Sofortmaßnahmen zeigen, wie Betriebe ihren Schutz verbessern können.

Das Handout steht »hier« ab sofort zum Download bereit.