Freier Zugang zu Prüfdaten muss bei PTI-Reform gesichert sein

Die EU plant, die regelmäßige technische Überprüfung von Kraftfahrzeugen weiterzuentwickeln. Künftig sollen unter anderem Fahrerassistenzsysteme und Hochvoltkomponenten stärker in die Fahrzeugüberwachung einbezogen werden. Der Bundesinnungsverband des Kraftfahrzeughandwerks unterstützt diese Erweiterung, knüpft sie jedoch an klare Voraussetzungen.

Damit qualifizierte Kfz-Betriebe die erforderlichen Prüf-, Wartungs- und Kalibrierungsarbeiten weiterhin durchführen können, müssen Prüfdaten, Fahrzeugschnittstellen und Kalibrierungsparameter diskriminierungsfrei zugänglich sein. Herstellerspezifische Zertifizierungen oder geschlossene Systeme dürfen den freien Werkstattmarkt nicht einschränken. Technologieneutrale Vorgaben sichern den Zugang qualifizierter Betriebe zur technischen Prüfung. Zugleich gewährleistet ein akkreditiertes System für Reparatur, Wartung und Kalibrierung die Qualität fahrsicherheitsrelevanter Arbeiten.

Seine zentralen Forderungen zur geplanten PTI-Reform hat der BIV-Kfz in einem kompakten »One-Pager« zusammengefasst.