Neue Studie zeigt die wirtschaftliche Stärke des Kfz-Handwerks

Das Kfz-Handwerk ist Stabilitätsanker, Wirtschaftsmotor und gestaltet den technologischen Wandel aktiv mit. Das zeigt die Studie „Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Kfz-Handwerks“ von IW Consult im Auftrag des Bundesinnungsverbands des Kraftfahrzeughandwerks (BIV-Kfz).

 

Die Untersuchung hebt insbesondere die Krisenfestigkeit der Branche hervor, denn die weitgehend konjunkturunabhängige Nachfrage nach Wartung, Reparatur und Sicherheitsprüfungen trägt zu einer vergleichsweise stabilen Beschäftigungs- und Umsatzentwicklung bei. Damit stabilisiert das Kfz-Handwerk regionale Arbeitsmärkte auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.

Die wirtschaftliche Bedeutung reicht weit über die rund 49.000 Betriebe mit etwa 491.000 Erwerbstätigen hinaus. Das Kfz-Handwerk selbst erwirtschaftet eine Bruttowertschöpfung von 27 Milliarden Euro und einen Produktionswert von 51 Milliarden Euro. Einschließlich der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungseffekte hängen bundesweit rund 705.000 Arbeitsplätze sowie knapp 50 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung vom Kfz-Handwerk ab. Besonders in ländlichen Regionen sichert die Branche Mobilität, Beschäftigung und Ausbildung. Mit ihrer überdurchschnittlichen Ausbildungsleistung trägt sie zudem wesentlich zur Fachkräftesicherung bei.

Auch für die Zukunft zeigt die Studie Chancen auf. Betriebe, die frühzeitig in Qualifizierung, neue Technologien und moderne Geschäftsmodelle investieren, sind wirtschaftlich erfolgreicher und blicken optimistischer in die Zukunft. Sie investieren einen größeren Anteil ihres Umsatzes und verfügen über ein breiteres Leistungsangebot. Die Transformation bietet damit Chancen für Wachstum und neue Wertschöpfung.

Die vollständige Studie mit Ergebnissen zu Wertschöpfung und Beschäftigung, regionaler Bedeutung, Krisenfestigkeit und Strukturwandel steht nachfolgend zum Download bereit:

»Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Kfz-Handwerks«